Institut für Geographiedidaktik
Exkursion 2026
Empfang an der Universidad de Panama
Deutsch-Georgische Summerschool
Vom 21.9.-29.9.25 fand eine Deutsch-Georgische Summer School zur Bildung für nachhaltige Entwicklung in Tiflis (Georgien) statt.
Die Summer School, organisiert vom Institut für Geographiedidaktik und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur II in Kooperation mit der Ilia-Universität in Tiflis (Georgien), war ein voller Erfolg. Sie bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich intensiv mit globalen und lokalen Nachhaltigkeitsproblemen auseinanderzusetzen und dabei innovative Lehrmethoden sowie den Einsatz digitaler Medien und OER kennenzulernen.
Durch Seminare, Workshops, Exkursionen und ein vielfältiges Kulturprogramm konnten fundierte Kenntnisse zu aktuellen Herausforderungen und Lösungsansätzen im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) erworben werden.
Besonders hervorzuheben ist der enge internationale Austausch: Die Summer School hat maßgeblich dazu beigetragen, ein starkes Netzwerk zwischen Studierenden und Lehrenden aus beiden Ländern aufzubauen. Die praktischen Erfahrungen und gemeinsamen Diskussionen haben die Teilnehmenden optimal darauf vorbereitet, Nachhaltigkeitsthemen künftig in ihre Lehrpraxis zu integrieren und neue Impulse für internationale Zusammenarbeit zu setzen
Reader
Anleitung zum Wissenschaftlichen Arbeiten
Hier herunterladen:
Reader [PDF]
Hinweise zur schriftlichen Ausarbeitung [PDF]
Eidesstattlich Erklärung [PDF]
Kooperation mit IT.NRW
Neues Schulmaterial jetzt online
In Kooperation mit IT.NRW, dem statisitschen Landesamt von Nordrhien-Wesfalen, haben wir neues digitales Unterrichtsmaterial entwickelt, das jetzt online frei erhältlich ist.
[Link zum Material: https://statistik.nrw/schulmaterial]
[Weitere Informationen]
Studie identifiziert Frühwarnsignale für das Ende der Afrikanischen Feuchtperiode
Das Klima flackert, bevor es kippt
Veröffentlichung in „Nature Communications“
Kipppunkten des Klimasystems kann eine langsame, aber linearen Entwicklung vorausgehen. Sie können aber ebenso von einem „Flackern“ begleitet werden, bei dem zwei stabile klimatische Zustände einander abwechseln, ehe es endgültig zu einem Übergang kommt und das Klima dauerhaft kippt. Dies belegt die Studie eines Forschungsteams der Universitäten Potsdam und Köln in Deutschland, Aberystwyth in Wales, Addis Abeba in Äthiopien und weiterer Universitäten für das Ende der Afrikanischen Feuchtperiode und den Übergang zur heute für die Region typischen ausgeprägten Trockenheit. Dafür werteten die Forschenden mehrere, bis zu 280 Meter lange Sedimentkerne aus dem Chew-Bahir-Becken in Südäthiopien aus, an denen sich 620.000 Jahre ost- und nordafrikanischer Klimageschichte „ablesen“ lassen. Die Ergebnisse der in Nature Communications veröffentlichten Studie zeigen, dass sich zum Ende der Afrikanischen Feuchtperiode über einen Zeitraum von rund 1.000 Jahren hinweg intensive Trocken- und Feuchtereignisse regelmäßig abwechselten, bevor sich das trockene Klima vor rund 5.000 Jahren durchsetzte.
Kooperation mit Panama
Anlässlich einer Exkursion des Instituts für Geographiedidaktik nach Panama, an der deutsche und panamesische Studierende teilnahmen, wurde am
6.2.2023 ein Kooperationsvertrag (Memorandum of understanding) zwischen der Universität zu Köln und der Universidad de Panamá unterzeichnet.
Veröffentlichung in „Nature Geoscience“
Klimaschwankungen in Ostafrika waren ein Motor für die Evolution des Menschen
Forschende des Instituts für Geodidaktik der Universität zu Köln zeigen in einem interdisziplinären Forschungsprojekt in Südäthiopien, wie Schlüsselphasen des Klimawandels die menschliche Evolution, Ausbreitung sowie seinen technologischen und kulturellen Fortschritt beeinflusst haben.
Von Prof. Dr. Budke betreute Dissertation gewinnt Sonderpreis des Geoverbund ABC/J
Forschungspreis erhalten
Dr. Johannes Heuzeroth hat für seine herausragende geographiedidaktische Forschungsleistung zum Thema „Kausalität und Sprache im Geographieunterricht – Einflussfaktoren und Förderstrategien für das Entwickeln geographischer Kausalstrukturen im Rahmen des systemischen Denkens “ den Sonderpreis des Geoverbund ABC/J Forschungspreises für Nachwuchswissenschaftler*innen 2022 zugesprochen bekommen. Die Dissertation wurde von Prof. Dr. Alexandra Budke betreut.