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Neue Medien im Geographieunterricht

 

Was bedeutet digitaler Wandel für den Geographieunterricht? Welche Potenziale bieten digitale und andere innovative Medien für den Geographieunterricht? Wie gehen wir mit digitalen und anderen innovativen Medien im Geographieunterricht um? Und welche Herausforderungen stellt die Verbreitung neuer Medien an die Lehrkräfte im Fach Geographie? Im Rahmen dieses Forschungsfeldes beschäftigen wir uns mit vielfältigen Fragen rund um das Themenfeld "Neue Medien".

Publikation:

Budke, Alexandra; Kanwischer, Detlef und Pott, Andreas (2004) (Hrsg.): Internetgeographien. Beobachtungen zum Verhältnis von Internet, Raum und Gesellschaft. Erdkundliches Wissen. Bd. 136. Wiesbaden.

 

 

DiGeo - Fachkonzepte zur mündigen digitalen Geomediennutzung in der Lehrkräftebildung

Teilvorhaben: Argumentation

 

Projektbeteiligte: Sebastian Seidel, Alexandra Budke

Kooperationspartner: Inga Gryl, Detlef Kanwischer, Uwe Schulze

Drittmittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Zeitraum: Start November 2019

Digitale Geomedienanwendungen wie GoogleEarth oder Geoportal.de haben eine hohe Relevanz im Alltag. Lehrkräfte der Fächer Geographie und Sachunterricht benötigen die Fähigkeit, ihren SchülerInnen die notwendigen Medien- und Datenkompetenzen zur mündigen und reflektierten Nutzung zu vermitteln. Das Verbundprojekt DiGeo entwickelt ein digitales Fachkonzept zum Umgang mit digitalen Geomedien in der geographischen Lehrkräftebildung. Dafür werden zum einen fach- und mediendidaktische Standards für digitale Geomedien als anwendungsfähige digitale Lehr-/Lernmedien formuliert. Im Teilvorhaben Argumentation wird dabei insbesondere die Nutzbarkeit digitaler Geomedien zur Stärkung der Argumentationskompetenzen von Studierenden des Lehramtes untersucht.

Link:

https://digeo-oer.net/

 

 

DiSpielGeo ─ Potentiale und Grenzen von digitalen Spielen für das Treffen mündiger Entscheidungen

Projektbeteiligte: Joelle Lux, Alexandra Budke

Kooperationspartner: Emmanuel Guardiola, André Czauderna
(TH Köln, Cologne Game Lab)

Drittmittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Zeitraum: 2019 - 2021

 

Das BMBF-Projekt DiSpielGeo befasst sich mit der Frage, ob digitale Spiele einen Beitrag zur Mündigkeit im Kontext aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen – wie Klimawandel, nachhaltige Ressourcennutzung, Migration und Stadtentwicklung – leisten und wie sie im Geographieunterricht reflektiert werden können. Hierzu werden die aktuell thematisch relevantesten kommerziellen Spiele analysiert sowie Interviews mit EntwicklerInnen und SchülerInnen geführt. Abschließend soll sowohl ein Leitfaden für Lehrkräfte zum sinnvollen Einsatz digitaler Spiele im Geographieunterricht, als auch für SpieleentwicklerInnen zur Gestaltung von Spielen zu sozio-ökologischen Herausforderungen erstellt werden.

Publikationen und Links:

Czauderna, A. & Budke, A. (2020): How Digital Strategy and Management Games Can Facilitate the Practice of Dynamic Decision-Making. In: Education Sciences 10, 99. https://doi.org/10.3390/educsci10040099

Lux, J.-D. & Budke, A. (2020): Playing with Complex Systems? The Potential to Gain Geographical System Competence through Digital Gaming. In: Education Sciences 10, 130. https://doi.org/10.3390/educsci10050130

Projektwebsite:
https://dispielgeo.de/

Weitere Informationen:
https://digi-ebf.de/dispielgeo
https://www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de/de/2633.php

 

 

 

Internetrecherchen im Geographieunterricht

 

Projektbeteiligte: Eva Engelen, Alexandra Budke

Zeitraum: Start September 2017

Internetrecherchen bieten im Geographieunterricht zahlreiche Möglichkeiten für die Unterrichtsgestaltung, da aktuelle Informationen zu nahezu allen geographischen Themen blitzschnell verfügbar sind. Jedoch führt die Komplexität und Kontroversität von geografischen Fragestellungen zu besonderen Anforderungen an die digitale Informationsrecherche. So müssen multiperspektivische, raumbezogene und aktuelle Informationen gefunden, bewertet und verarbeitet werden, um eine schlüssige Argumentation zur Beantwortung der Fragestellung entwickeln zu können. Ziel ist es, Einblicke in die Strategien von Schüler*innen bei der Internetrecherche zu gewinnen, die sie bei der Identifizierung, Bewertung und Verarbeitung online verfügbarer Informationen zu komplexen geografischen Fragestellungen unterstützen. Darauf basierend werden didaktische Unterstützungsformate, welche  die Internetrecherche prozessbegleitend unterstützen können und somit zur Erweiterung der  Informationskompetenz der Schüler*innen im Geographieunterricht beitragen.

 

Das Potenzial von Comics im Geographieunterricht nutzen

 

Project participants: Frederik v. Reumont, Alexandra Budke

Comics are an appealing and versatile medium that offers a promising approach to the communication of geographical topics in school lessons in its text-image combination. This rich potential is rarely used in geography lessons - in contrast to many other school subjects. Eyetracking will be used to investigate which strategies students* use when reading comics and how this understanding can be supported didactically. In particular, it will be investigated what a combination of comics and maps can look like and to what extent this supports the thematic understanding by students.

 


 

Abgeschlossene Projekte

 

 

Einsatz von virtuellen Exkursionen im Geographieunterricht

 

Projektbeteiligte: Frederik v. Reumont, Alexandra Budke

Kooperationspartner: Arbeitsgruppe Christian Fischer, TH Köln

Drittmittelgeber: Rhein-Energie-Stiftung

 

In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Köln (Arbeitsgruppe von Christian Fischer) entwickelten Alexandra Budke und Frederik von Reumont eine virtuelle Exkursion zur Wasserproblematik in Köln, welche im Geographieunterricht einsetzbar ist und die geographischen Kompetenzen der SchülerInnen erweitert. Am Beispiel der Wasserproblematik in Köln können die SchülerInnen exemplarisch die Themenbereiche Wasserqualität, Hochwasserproblematik, Ufernutzung und das ökologisches Gewässermanagement behandeln. Das didaktische Konzept dient als Grundlage für ein Interaktionsdesign, das mit aktuellen Methoden aus dem Gebiet der Mensch-Computer-Interaktion (z.B. Usage-centered Design nach Constantine und Lockwood) arbeitet. Das Projekt wurde von der RheinEnergie Stiftung gefördert.

Publikation:

Budke, Alexandra (2016): Nutzungskonflikte am Rhein. Eine virtuelle Exkursion zur Förderung von Argumentationskompetenzen. In: Praxis Geographie. 1/16. S. 16-19.

Zur virtuellen Rheinexkursion:

www.rheinexkursion.de