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Veranstaltungstypen

Vorlesung

Bei einer Vorlesung handelt es sich um den Vortrag einer Professorin/eines Professors. Vorlesungen stellen wesentliche Gegenstandsbereiche, Theorien und Methoden eines Faches im Überblick vor (Grundlagenwissen), geben Einblick in neue Forsachungsergebnsse oder vermitteln Spezialwissen. Die HörerInnen machen sich Notizen, um den Lehrstoff später aufarbeiten zu können. Teilweise können Zwischenfragen gestellt werden, Diskussionen sind jedoch bei diesem Veranstaltungstyp eher die Ausnahme. Vorlesungen sind Veranstaltungen, die sowohl im Grund- als auch im Hauptstudium besucht werden. Sie können auch in anderen als den studierten Fächern gehört werden und unterliegen in der Regel keiner Beschränkung der Teilnehmerzahl.

Seminar (Pro-, Haupt-, Oberseminar)

Seminare werden zu einem speziellen Themengebiet unter der Leitung eines Dozenten/einer Dozentin angeboten. Die Studierenden nehmen aktiv an Diskussionen teil, tragen ein Referat vor bzw. fertigen eine Hausarbeit an oder schreiben eine Klausur. Proseminare sind Lehrveranstaltungen des Grundstudiums und dienen vor allem dazu, grundlegende Inhalte, Fragestellungen und Methoden des Faches kennen zu lernen. Haupt- und Oberseminare werden nach bestandener Vor- bzw. Zwischenprüfung (bzw. nach dem Bachelorstudium) und dienen der Erweiterung und Vertiefung der bis dahin erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten. Die TeilnehmerInnen bearbeiten selbständig bestimmte Aufgabenstellungen und stellen ihre Ergebnisse vor. Oberseminare haben komplexere Fragestellungen und setzen einen fortgeschrittenen Wissensstand und die Fähigkeit selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten voraus. In der Regel finden Seminare wöchentlich statt. In einigen Bereichen werden Seminare aber auch als Blockveranstaltungen an einem oder mehreren Tagen (auch Wochenenden) angeboten.

Kolloquium

Ein Kolloquium kann eine ergänzende Veranstaltung zu einer Vorlesung oder einem Seminar sein oder eine Diskussionsrunde zur Behandlung  spezieller wissenschaftlicher Fragestellungen. Kolloquien werden außerdem als wissenschaftliche Gesprächsrunde für Studierende, die an ihrer Examensarbeit oder ihrer Dissertation arbeiten, angeboten (Kolloquium für ExamenskanditatInnen oder DoktorandInnen).

Übung

In Übungen lernen Studierende unter Anleitung einer Lehrkraft Fachwissen sowie methodische Kenntnisse und Fähigkeiten auf bestimmte Aufgabenstellungen anzuwenden. Praktische Übungen sind vor allem in experimentell arbeitenden Fächern wie den Naturwissenschaften in größerem Umfang zu absolvieren. In den Fremdsprachlichen Fächern werden sprachpraktische Übungen zum Erwerb oder zur Erweiterung der für das wissenschaftliche Studienprogramm erforderlichen Sprachkompetenz besucht.

Praktikum

Innerhalb der Hochschule sind Praktika Lehrveranstaltungen, in den unter Anleitung einer Lehrkraft Kenntnisse und Fertigkeiten mit Hilfe von Versuchen und praktischen Übungen vermittelt werden. Diese Veranstaltungen können als Praktikum oder als Praktische Übung (siehe oben) bezeichnet werden. Praktika außerhalb der Hochschule werden als vorübergehenden Tätigkeit vor Aufnahme oder während des Studiums in für den angestrebten Beruf relevanten Einrichtungen oder Betrieben absolviert. In einzelnen Studiengängen sind Informationspraktika vor Studienbeginn, in einer Reihe von Fächern sind Praktika während des Studiums vorgeschrieben. Darüber hinaus wird in vielen Fächern der Erwerb erster berufspraktischer Erfahrungen über Praktika in der Vorlesungsfreien Zeit empfohlen.

Schulpraktische Studien

Schulpraktische Studien sin obligatorische Praktika für Lehramtsstudierende. Sie werden in Form von Tages- und/oder Blockpraktika an Schulen durchgeführt. In Zusammenarbeit mit einer Lehrkraft können die Studierenden Unterricht planen, analysieren und in Teilen selbst erproben.

Exkursion

Exkursionen sind Studienfahrten unter wissenschaftlicher Leitung, auf denen sich die Studierenden in anschaulicher Form mit Objekten ihres Studiums auseinander setzen.

Arbeitsgemeinschaft

Arbeitsgemeinschaften sind kleinere Lerngruppen für Studierende in der ersten Semestern (z.B. in der Rechtswissenschaft), die unter Anleitung ausgewählte Fragestellungen ihres Faches kennen und bearbeiten lernen.

Tutorium

Tutorien sind Arbeitsgruppen vornehmlich für StudienanfängerInnen, die von älteren Studierenden (TutorInnen) betreut werden. Sie haben die Aufgabe, den Start ins Studium durch fachliche und allgemeine Orientierung zu erleichtern. Neben einzelnen fächerübergreifenden Tutorien werden überwiegend Fachtutorien angeboten, die eine reguläre Lehrveranstaltung (z.B. Vorlesung) begleiten. Als Veranstaltung neben dem regulären Lehrbetrieb sind sie nur selten obligatorisch, ihr Besuch empfiehlt sich aber.

 

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Seminarteilnahme

Anmeldung zu Seminaren - Grundstudium

Bitte beachten Sie, dass zahlreiche Lehrveranstaltungen des Grundstudiums sowie für fast alle Lehrveranstaltungen des Hauptstudiums die Plätze bereits im vorangehenden Semester vergeben werden. Genauere Angaben zur Seminarplatzvergabe sind den Aushängen am Schwarzen Brett oder unter Aktuelles zu entnehmen. Bedenken Sie bereits während der Anmeldungsphase für die Lehrveranstaltungen, dass für die Anmeldung für Lehrveranstaltungen im Hauptstudium bestimmte Regelungen gelten und die Seminarplatzvergabe verbindlich ist.

Anmeldung zu Seminaren - Hauptstudium

[1]

Bei der jedes Semester durchgeführten zentralen Anmeldung für Hauptstudiumsveranstaltungen müssen die Studierenden alle Modulanforderungen des Grundstudiums erfolgreich absolviert haben, bzw. in dem Semester der Anmeldung erfolgreich abschließen. In der Regel wird dieser Status durch die Vorlage des Zwischenprüfungszeugnisses belegt und bei der Anmeldung überprüft. Das Zeugnis ist jedoch spätestens zu Beginn des neuen Semesters dem Dozenten der Lehrveranstaltung unaufgefordert vorzulegen bzw. einzureichen.

[2]

In Ausnahmefällen - über die der Zwischenprüfungsausschuss entscheidet - dürfen sich Studierende schon für Hauptstudiumsveranstaltungen im Rahmen des o.g. zentralen Vergabeverfahrens anmelden, wenn ihnen aus dem Grundstudium nur noch ein Proseminar aus dem Modul G2 (ausgenommen EDV u. Karte) fehlt. Alle anderen Grundstudiumsveranstaltungen müssen erfolgreich abgeschlossen sein. Der Ausnahmefall tritt ein, wenn die Studierenden aus von ihnen nicht zu vertretenden Gründen das eine Proseminar noch nicht absolvieren konnten.
Für die mögliche Inanspruchnahme dieser Ausnahmeregelung muss bereits zur zentralen Anmeldung eine kurze schriftliche Erläuterung der zu berücksichtigen Gründe für diese Regelung abgegeben werden.

[3]

Unberechtigtes Anmelden zu Hauptstudiumsveranstaltungen führt zum sofortigen Ausschluss aus den gewünschten Lehrveranstaltungen und zur nachrangigen Berücksichtigung bei zukünftigen Anmeldungen.

Verbindlichkeit der Anmeldung

Da unsere Lehrkapazitäten seit Jahren mehr als ausgelastet sind, können wir es im Sinne der Studierenden nicht mehr verantworten, dass Plätze in Lehrveranstaltungen ungenutzt bleiben. Leider setzt sich jedoch bei den Studierenden zunehmend die Praxis durch, sich für Lehrveranstaltungen zwar anzumelden, diesen jedoch dann unentschuldigt fern zu bleiben.

Durch dieses Verhalten bekunden die betreffenden Studierenden nicht nur ihre Gleichgültigkeit gegenüber den Anstrengungen des Dozentinnen und Dozenten des Seminars für Geographie u.i.D., die versuchen, diese für alle wenig erfreuliche Situation so gut wie möglich zu bewältigen. Sie nehmen dadurch auch denjenigen unter Ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen die Chance, eine Lehrveranstaltung zu besuchen, für welche sie sich zwar angemeldet haben, aber nach Abwägung verschiedener Auswahlkriterien nicht berücksichtigt werden konnten.

Bedenken sie bitte in diesem Zusammenhang auch, dass ein derartiges Verhalten dazu führen kann, dass einige Ihrer Mitstudierenden unter Umständen ihr Studium nicht in der angemessenen Zeit, also unter Mehrkostenaufwand, absolvieren können!

Die Dozenten und Dozentinnen des Seminars für Geographie u.i.D. haben daher beschlossen, ab Wintersemester 2005/06 folgende Regelung einzuführen:

Studierende, die ohne Angabe wichtiger Gründe einen nach vorangegangener Anmeldung an sie vergebenen Seminarplatz verfallen lassen, werden im darauffolgenden Semester bei der Verteilung von Seminarplätzen nachrangig berücksichtigt.

Anwesenheit

Die Anwesenheit in Seminarveranstaltungen ist in § 64 Abs. 2a Hochschulgesetz NRW (HG) geregelt. Daran orientieren sich unsere Prüfungsordnungen. Verkürzt ausgedrückt: Die "regelmäßige Teilnahme" kann bei einer Abwesenheit von einem Drittel oder mehr der Lehrveranstaltungstermine nicht mehr bestätigt werden.

Dazu der Wortlaut des Justiziariats: "Der Landesgesetzgeber hat in seiner Gesetzesbegründung zu § 64 Abs. 2a HG ausgeführt, dass Fehlzeiten von unter einem Drittel der Dauer der Lehrveranstaltung unschädlich sind."

 

Hausarbeiten

Schriftlichen Ausarbeitungen ist ab dem Wintersemester 2008/09 eine eidesstattliche Erklärung beizufügen. Der Download dieses Dokuments steht Ihnen auf unserer Website zur Verfügung.

Download:  Eidesstattliche Erklärung

Download: Leitet Herunterladen der Datei einLeitfaden wissenschaftliches Arbeiten

 

Referate

Anforderungen an die Referate - Bachelor

Im Grundstudium sind die Rahmenbedingungen zur Erstellung einer Ausarbeitung zu einem Referat oder Thema mit der jeweiligen Dozentin oder Dozenten abzusprechen.

An dieser Stelle Verweisen wir aber auch auf die Punkte [1], [2], [5] und [6] für die Erstellung von Ausarbeitungen in Hauptseminaren.

[1]
Die vollständige schriftliche Ausarbeitung sowie ggf. das Leitungskonzept für die Seminarstunde sind spätestens 15 Tage vor dem jeweiligen Seminartermin bei den betreffenden Seminarleiterinnen bzw. Seminarleitern abzugeben.

Sinn und Zweck dieser Verfahrensweise ist, dass die Referentin oder der Referent rechtzeitig vor der Seminarsitzung eine Rückmeldung von der Seminarleiterin bzw. dem Seminarleiter erhält. Dadurch ist eine eventuell notwendige Überarbeitung des mündlichen Vortrags und/oder des Leitungsentwurfs für die betreffende Seminarsitzung möglich.

 

[2]
Wer die in [1] genannte Anforderung nicht erfüllt, hält sein Referat nicht, nimmt nicht weiter am Seminar teil und kann auch keinen Leistungsnachweis o.ä. erwerben.

 

[5]
Die Seminarleiterinnen und Seminarleiter empfehlen nachdrücklich den Besuch ihrer Sprechstunden. Wir beraten Sie gern hinsichtlich Inhalt und Form der Referate. Je zeitiger Sie zu Ihren Dozierenden kommen, desto besser und entspannter arbeiten Sie an Ihren Referaten und umso gelungener wird die von Ihnen gestaltete Seminarsitzung ausfallen. Alle Beteiligten und nicht zuletzt Sie selbst werden hiervon profitieren.

 

[6]
Schriftlichen Ausarbeitungen ist ab dem Wintersemester 2008/09 eine eidesstattliche Erklärung beizufügen. Der Download dieses Dokuments steht Ihnen auf unserer Website zur Verfügung.

 

Download: Eidesstattliche Erklärung

 

 

Anforderungen an Referate - Master

Die hier zusammengestellten verbindlichen Anforderungen verfolgen das Ziel, das Niveau von Seminarsitzungen und Referaten weiterzuentwickeln und zu verbessern. Die im Folgenden getroffenen Festlegungen sehen wir als gemeinsames Interesse von Dozentinnen, Dozenten und Studierenden. Sie entstanden nicht zuletzt aufgrund zahlreicher Anregungen und kritischer Hinweise von studentischer Seite.

[1]
Die vollständige schriftliche Ausarbeitung sowie ggf. das Leitungskonzept für die Seminarstunde sind spätestens 15 Tage vor dem jeweiligen Seminartermin bei den betreffenden Seminarleiterinnen bzw. Seminarleitern abzugeben.

Sinn und Zweck dieser Verfahrensweise ist, dass die Referentin oder der Referent rechtzeitig vor der Seminarsitzung eine Rückmeldung von der Seminarleiterin bzw. dem Seminarleiter erhält. Dadurch ist eine eventuell notwendige Überarbeitung des mündlichen Vortrags und/oder des Leitungsentwurfs für die betreffende Seminarsitzung möglich.

[2]
Wer die in [1] genannte Anforderung nicht erfüllt, hält sein Referat nicht, nimmt nicht weiter am Seminar teil und kann auch keinen Leistungsnachweis o.ä. erwerben.

3]
Die schriftliche Ausarbeitung umfasst in der Regel bei einer Einzelperson ca. 15 Seiten und hat formal wie inhaltlich den Anforderungen einer wissenschaftlichen Arbeit zu genügen (vgl. dazu Reader Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens) Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass eine Literaturliste bestehend aus mindestens 15 wissenschaftlichen Literaturtiteln (davon ca. die Hälfte Zeitschriftenaufsätze) Grundlage jeder schriftlichen wissenschaftlichen Ausarbeitung ist.

Zeitungsartikel und Internetquellen zählen nicht zu diesen 15 Titeln und werden gesondert aufgelistet. Für die Gestaltung von Literaturverzeichnissen gelten die Anforderungen des Readers (s.o).

[4]
Die schriftliche Ausarbeitung in der geforderten Länge ist die inhaltliche Grundlage für den Vortrag von ca. 45 Minuten maximal. Das Leitungskonzept für die Sitzung, also z.B. Anforderungen an den Einsatz von Lehr- und Lernmethoden, Medien sowie das Einbeziehen der übrigen Seminarteilnehmenden sind mit dem/der Seminarleitenden zu besprechen.

[5]
Die Seminarleiterinnen und Seminarleiter empfehlen nachdrücklich den Besuch ihrer Sprechstunden. Wir beraten Sie gern hinsichtlich Inhalt und Form der Referate. Je zeitiger Sie zu Ihren Dozierenden kommen, desto besser und entspannter arbeiten Sie an Ihren Referaten und umso gelungener wird die von Ihnen gestaltete Seminarsitzung ausfallen. Alle Beteiligten und nicht zuletzt Sie selbst werden hiervon profitieren.

[6]
Schriftlichen Ausarbeitungen ist ab dem Wintersemester 2008/09 eine eidesstattliche Erklärung beizufügen. Der Download dieses Dokuments steht Ihnen auf unserer Website zur Verfügung.

Download: Eidesstattliche Erklärung

 

Scheinvergabe / Eintragungen in das Modulheft / Unterschriften

Modulhefte für Geographie

Am Institut für Geographiedidaktik werden für erfolgreich absolvierte Veranstaltungen keine Einzelscheine mehr ausgestellt, sondern es erfolgt eine Bestätigung im sog. Modulheft, welches das gesamte Studium umfasst.

Die Modulhefte stellen eine gute Möglichkeit dar, den Überblick über die bisher absolvierten Lehrveranstaltungen zu behalten. Die relevanten Daten werden zusätzlich in einer elektronischen Prüfungsakte gespeichert.

Zur Vermeidung bürokratischer Reibungsverluste wird gebeten, folgendes Verfahren bei gewünschten Unterschriften von Seminarscheinen und in Modulheften einzuhalten:

[1]
Einreichen des vorbereiteten Scheins (Eintragung von Name, Veranstaltungstitel und Dozent, Semesterangabe) bzw. des entsprechenden Modulhefts im Sekretariat (Z. 116)

[2]
Abholen des unterschriebenen Scheins etc. im Sekretariat (Bitte rechnen Sie mit etwa 14 Tagen Bearbeitungszeit!)

 

Vorläufige Prüfungsordnungen für das Bachelorstudium

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Examen

Bitte beachten sie die Informationen rund ums Examen auf der Website des Landesprüfungsamtes.