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Interkulturelles Lernen

 

Während man sich über die übergeordneten Ziele des interkulturellen Lernens relativ einig ist, sind die theoretischen Grundlagen und didaktischen Konzepte innerhalb der Geographiedidaktik umstritten. Die existierenden theoretischen Konzeptionalisierungen und ihre didaktischen Umsetzungen für den Geographieunterricht haben erhebliche Schwächen. Um die Defizite aufzufangen, wird die Neuformulierung des Interkulturellen Lernens für den Geographieunterricht auf der Grundlage des Konstruktivismus und der Diskussionen im Rahmen der „Neuen Kulturgeographie“ angestrebt. Desweiteren interessiert sich die Arbeitsgruppe für die empirische Untersuchung von Prozessen der Einstellungsbildung über “andere Kulturen” im Geographieunterricht. In diesem Bereich wird auch innovatives Unterrichtsmaterial entwickelt und getestet. Aktuelle Forschungsprojekte in diesem Themenfeld finden Sie hier.

 

Transkulturelles Lernen im Geographieunterricht am Beispiel von HipHop

 

Projektbeteiligte: Ronja Ege, Alexandra Budke

Zeitraum: Start Juli 2014

 

 

Es wird eine Inwertsetzung des Transkulturellen Lernens für den Geographieunterricht angestrebt.  Am Beispiel von HipHop werden die vielfältigen Lernpotenziale transkultureller Phänomene untersucht. Die Schüler*Innen sollen lernen, globalisierte Raumproduktion zu reflektieren und in ein transkulturelles Kulturverständnis zu entwickeln. Dabei wird  die Einstellungsbildung der Schüler*Innen über “andere Kulturen” im Geographieunterricht erforscht.

Publikationen:

Ege, Ronja (2018): Potenziale von HipHop für transkulturelles Lernen im Geographgieunterricht. In: Budke, Alexandra & Kuckuck, Miriam (Hrsg.): Migration und Geographische Bildung. Franz Steiner: Stuttgart. S. 141 - 153.